Einen solchen Mantel wollte ich immer schon mal haben. Da kam mir, als ich viele Reste verschiedener Farbpartien der „Reggae Ombre“ von Schoppel-Wolle hatte, die Idee, dass ich daraus einen solchen Mantel stricken könnte. Gedacht, getan. 46 Knäuel à 50 g habe ich verbraucht, verschiedene Farbverläufe, die Wolle ergänzt mit anthrazitfarbenen Knäueln.

Der Mantel sieht bestimmt auch super aus, wenn er in nur einer Farbe gestrickt wird.

 

Eigentlich ist es, wie immer beim Strickfilzen, ein ganz einfaches Stricken. Spannend war nur, ob meine Berechnungen stimmten. Das taten sie. Nur hatte ich mir unterwegs überlegt, statt des ursprünglich angedachten eingesetzten Ärmels einen Raglanarm zu stricken. Der Mantel war dann oben herum etwas weit. Der Änderungsschneider hat das Problem gelöst.

 

 

  • Schwierigkeit Leicht bis mittelschwer
  • Was muss ich können? rechte und linke Maschen, Raglanarm, Kapuze, Reißverschluss einnähen, Dufflecoat-Knebelknöpfe annähen
  • Materialkosten ca. 300 €
  • Benötigte Werkzeuge Stricknadeln Stärke 6, 1 Zweiwegereißverschluss, Knebelknöpfe

2 Antworten

  1. Haikun Gandenberger
    | Antworten

    Sehr Schön! Darf ich nach der Anleitung fragen?

    • Lydia Tebroke
      | Antworten

      Hallo, sorry, dass ich erst heute antworte. Ich habe zu dem Strickmantel damals keine Anleitung geschrieben….
      Es ist so, dass die Wolle ca. auf 60% zusammenschrumpft beim Waschen (60°), d. h., die gewünschten Fertigmaße mal 1,4 nehmen….. Oder, wenn man ganz sicher gehen will, so habe ich es gemacht: Maschenprobe machen, messen, waschen, nochmal messen und dann ausrechnen….
      Ich bin davon ausgegangen, dass keine Strickerin so „verrückt“ ist und ihn nachstricken will. Es ist eine Unmenge Wolle darin. Knebelknöpfe, Reißverschluss etc..

      Der Mantel ist Größe 42/44. Ich würde mich „bestechen“ lassen und ihn für 400 Euro verkaufen…

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