2026
10 Jahre Strickurlaube

Erinnerungen
Noch einmal:
Mein Dank gilt Euch allen Strickerinnen, die mich in den letzten Jahren mit Begeisterung, Wiederkommen, Anregungen, Kritik, Lob und vor allem mit Treue begleitet haben.
Ohne alle “meine” lieben Strickerinnen wäre dieses Jubiläum ja gar nicht möglich.
Auch einen Riesendank an Rita und René, ohne die der Urlaub nicht DER URLAUB wäre.
An dieser Stelle deshalb aus dem Gedächtnis heraus ein bisschen Geschichte.
Begonnen haben die Strickurlaub mit meiner Idee, Strickfreizeiten anzubieten.
Da ich mir gar nicht vorstellen konnte, dass es Strickerinnen gibt, die eine ganze Woche stricken möchten, habe ich zuerst im Schwarzwald, erst in Baiersbronn-Schwarzenberg, dann in der schönen Pension Himmelreich in Glatt Strickwochenenden angeboten.
Nach einiger Zeit war klar, die Wochenenden sind zu kurz. Die An- und Abreise war nach Glatt und wieder nach Hause mit öffentlichen Verkehrsmitteln sehr aufwändig.
Freitagnachmittag anreisen, Sonntagmittag abreisen, dazwischen zweimal auswärts essen und evtl. im Wasserschloss Glatt samstags Kaffee trinken, weil das Wasserschloss berühmt ist für seine Kuchen- und Tortenauswahl, und es auch architektonisch und von der Einrichtung her einen Besuch wirklich lohnt. Das hieß aber, das sehr wenig „Strickzeit“ übrigblieb. Ich stellte fest, die Teilnehmerinnen hatten Projekte, die sie nicht im Mindesten realisieren konnten, weil zu wenig Zeit zum Stricken blieb. Ein ganzes Wochenende stricken hörte sich ja super an, de facto war es einfach sehr wenig Zeit. Ich bot dann einen Tag Verlängerung an, das wurde auch angenommen, machte das Ganze aber nicht wirklich zu einer Entspannungsveranstaltung.
Parallel dazu hatte ich zwischenzeitlich René gefragt, ob er sich eine Zusammenarbeit auf Strickebene vorstellen könne. Er konnte! Später erzählte er, er sei fest davon überzeugt gewesen, dass das Angebot gut angenommen werden würde. Nun: Er war überzeugter als ich. Wie schön, dass er damit recht hatte.
Angefangen haben wir dann mit einer Woche Ende Oktober bis Leonardi.
Angemeldet hatte sich eine liebe Strickerin aus dem Kinzigtal, die ich vom Strickworkshops im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof kannte und die auch schon mit im „Himmelreich“ gewesen war. Dazu meldete sich eine Strickerin aus Luxemburg an, die mit dem Zug nach Karlsruhe kam, wir sind dann gemeinsam von hier an den Schliersee gefahren und wieder zurück. Die Woche war sehr schön und machte Lust auf mehr….
Die nächsten Jahre gab es dann immer wieder das Herbstwochen-Angebot, aus einer Woche wurden zwei. Als wir zum ersten Mal im März Termine angeboten hatten, kam CORONA.
Viele sagten ab, wir hatten das Glück, keinen Termin streichen zu müssen, aber es war sehr schwierig. Manche meldeten sich dann für einen späteren Zeitpunkt an, ich glaube die letzte Anmeldung wurde dann erst 2 Jahre später realisiert.
Dann kam, was kommen musste:
Samstags sollte er Strickurlaub anfangen, ich wunderte mich, dass es so ruhig im Haus war, normalerweise höre ich Rita und René so ab 7:30 Uhr. Es war still und ruhig.
Gegen 8:30 Uhr erhielt ich von René die whats-app-Info: Wir sind beide positiv. Was tun?
Ich versuchte flugs, alle Teilnehmerinnen zu erreichen, es gelang mir nicht bei allen. Sie waren ALLE bereits unterwegs. Eine wollte ihre Mutter mitbringen, sie fuhr die Mutter dann wieder nach Hause, kam dann aber allein.
In der Woche war der Service natürlich sehr eingeschränkt, Rita und René hatte es nur mäßig heftig erwischt, sie bereiteten frühmorgens das Frühstück vor (mit Handschuhen und Maske) lüfteten gründlichst alles durch und verschwanden aus dem öffentlich zugänglichen Bereich.
Ich kochte Kaffee, räumte ab und weg etc. Alles war sehr verhalten. Gegen Ende der Woche tauchten Rita und René zwar wieder auf, aber es war eine anstrengende Woche mit vielen Frauen, die ich nicht kannte, andernfalls wäre es mit Sicherheit leichter gewesen.
In dem Jahr ereignete sich dann noch etwas, samstags reiste die eine Gruppe ab, die nächste kam.
Aus der Gruppe kannte ich auch viele nicht. Nachmittags meinte meine damals sehr junge, agile, neugierige, lebenslustige Bieni, sie müsse unbedingt in einen Versorgungsschacht unter einer Badehütte fallen. Alle, die bereits da waren, inkl. Rita, die um den See radelte, suchten meinen Hund. Wir hörten sie bellen, wenn wir in die Nähe des Gebells kamen, verstummte es. Wir konnten sie nicht ausmachen.
Meinen Gewissenskonflikt zwischen: „Ich muss Bieni finden“, und „Ich kann die Frauen nicht alleine lassen, sie haben gebucht, ich muss mit ihnen zum Essen gehen, fiel zugunsten der Pflichterfüllung aus.
Im Laufe des Abends erhielt ich einen Anruf von René. „Ich weiß, wo Dein Hund ist.“
Er hatte ihn zusammen mit Kuki, der Collie-Hündin im Haus Seegarten, in eben jenem Versorgungsschacht gefunden. Ein abgeschlossenes Badehaus auf einem abgeschlossenen Grundstück…
Telefonieren mit Hausmeister, mit Eigentümer, Anfordern eines Schlüsseldienstes – das Schloss war nicht aufschließbar -, letztendlich mit Einsatz eines Akkuschraubers, einer Leiter, einer Kletteraktion von Rita, konnten wir den Hund gegen Mitternacht befreien.
Ich bin René und Rita bis heute unendlich dankbar. Ich hätte Bieni nie gefunden.
Meine Strickgruppe hatte bis kurz vor Mitternacht ausgeharrt und gewartet. Alle waren am nächsten Morgen erleichtert, dass Bieni wieder da war. Sie hatte sich ein bisschen den „Rücken versprungen“. Die Aktion führte im Nachhinein zu Tierärztinbesuch, zu Röntgen und Behandlung. Aber Bieni ging es soweit gut….
Es folgte pandemiebedingt noch eine Strickwoche, bei der nur drei Teilnehmerinnen übrigblieben. Ich wollte eigentlich gar nicht fahren, aber die drei wären so enttäuscht gewesen, dass ich dann doch zugesagt habe. Das war die Woche mit den drei „U“s, fingen die Vornamen der drei doch jeweils mit „U“ an. Was soll ich sagen? Es war eine wunderschöne, sehr intime, persönliche und freundschaftsbildende Woche. Wir saßen mit viel Platz um den großen Tisch hinter dem Kachelofen.
Eine besonders schöne Erfahrung.
Nach der Pandemie steigerte sich die Nachfrage peu à peu derartig, dass aus zwei Herbstwochen und zwei Frühlingswochen dann fünf Wochen wurden, eine davon im Juni.
Aus fünf Wochen wurden sechs, dann acht, in diesem Jahr zehn.
Zwischenzeitlich hatte René den Plan, weniger arbeiten zu wollen, das hat sich dann aber anders ergeben. So konnten und können die Strickwochen weiterhin realisiert werden.
Im letzten Jahr hatte ich angekündigt, ich wolle weniger häufig wegfahren und somit weniger Termine anbieten ab 2027.
Wie das so ist: Aus den geplanten sechs Wochen wurden aufgrund der Nachfrage, die mich sehr angerührt und glücklich gemacht hat, dann 2027 elf Wochen.
Vorausgesetzt ich bleibe gesund werde ich 2028 definitiv „nur“ 6 Wochen anbieten. Ich merke, dass mich die vielen Abwesenheiten von Haus und Garten mehr belasten als mir lieb ist.
Da ich weiterhin mit Vergnügen an den Schliersee fahren möchte, denn ich möchte ja Entspannung, Freude, gute Stimmung mitbringen und vermitteln, ich 2028 70 Jahre alt werde und mehr zuhause und/oder in Saarbrücken bei meiner Tochter und meinen Enkeln sein möchte, es etwas ruhiger angehen möchte, reduziere ich auf diese sechs Wochen und bitte dafür um Verständnis.
Aber bis dahin ist ja noch Zeit.
Jetzt stricken wir erst mal drei Wochen im Oktober und dann noch elf Wochen im nächsten Jahr.
Nochmals Danke an alle, die mich begleitet haben. Danke für die Freundschaften, schönen Momente, tiefgründigen Gespräche, Teilhabe- und Teilnahmemöglichkeit an Euren Leben, Eure Teilnahme an meinem Leben, für Eure Loyalität, Eure Freude, Eurer Lachen, Euer Fröhlichsein. Danke einfach für alles.
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Juni 2026
Immer denke ich, das ist doch für die Leserinnen und Leser „immer dasselbe“.
Ja und nein.
Jede Strickwoche ist anders, die Teilnehmerinnen sind (bis auf Ausnahmen, die gleich zwei Wochen bleiben) andere, die Charaktere sind verschieden, die Stimmung ist anders. Nicht zuletzt ist auch das Wetter unterschiedlich, mal ist absolutes Schitt- oder Strickwetter, mal scheint die Sonne vom Himmel, das ist dann im Sommer auch Strickwetter, allerdings im schönen Seegarten.
Im Sommer ist dann zumindest am Wochenende und bei schönem Wetter auch werktags der Kiosk offen, was den Kuchen und den Kaffee ebenfalls nach draußen verlagert, die Möglichkeit auf Aperol Spritz o. ä. bietet, ein Bad im See, sitzen, liegen auf den Liegen oder doch lieber auf Stühlen.. Alles ist möglich. Manche mögen gern etwas mehr Ruhe und bleiben im Aufenthaltsraum, die Sommerwochen sind immer anders als die anderen.
Diese zwei waren nun auch sehr unterschiedlich.
In der ersten Woche war das Wetter sehr unbeständig, kühl, regnerisch, Strickwetter eben. Aber es gab auch Sonnenstunden.
Wir haben uns die Laune nicht vermiesen lassen, wir waren ja zum Stricken da….
Wir wurden liebevoll versorgt, bebacken und bekocht, das Auswärtsessen war, wie meistens gut bis hervorragend.
Es entstanden – wie immer – schöne, interessante Strickstücke.






























Ich hatte, wie im Newsletter erwähnt „Make it Blümchen“ Garn von Rico-Design dabei. Make it Blümchen fiel Rita ein, als sie morgens bei den Pferden war und sich ihr dieses Bild bot, sie hat dann gleich ein Foto gemacht und es mir geschickt.
„Make it Blümchen“, wie es die Natur produziert:

Mit der zweiten Woche kam das schöne Wetter (danach kam die lange Hitzeperiode, die uns in Karlsruhe 40° C bescherte und mit bis zu 35° und kleinen Unterbrechungen bis heute andauert). Die eine Gruppe reiste ab, bis auf Heidi, die blieb.
Die anderen reisten an. Ein großes Hallo und große Wiedersehensfreude. Es wurde viel, oder fast nur, gestrickt.
Vom Chiemsee kam Besuch, aus München kam Besuch. Es ist immer wieder schön, wenn Strickerinnen andere Strickerinnen besuchen kommen, weil sie selbst in der Woche nicht teilnehmen können.







René ermöglichte uns sogar, das Spiel der deutschen Mannschaft anlässlich der Fußballweltmeisterschaft zu schauen, ein besonderes Erlebnis inmitten von Wolle!

Schnell vergingen die Tage und schwupp-die-wupp war auch schon wieder Zeit Abschied zu nehmen.


Ich habe mir noch ein paar Tage vor Ort gegönnt, meine Wolle eingepackt, wieder Tetris im Auto praktiziert und dann ging es ins heiße Karlsruhe.


Besonders schön ist es immer, wenn im Nachhinein Fotos von den fertiggestellten Stricksachen ankommen.
Hier ein Anker-Shirt (Petite Knit), das Heidi sich für eine Hochzeit gestrickt hat. Hatte sie nicht ein perfektes Outfit?
Schicke Ur-Groß-Mutter! Glückwunsch!

März 2026
Ich kann nicht wirklich sagen, dass der Zeitraum zwischen den Januar- und Märzwochen lang war.
Am 5. März habe ich mich mit dem Auto voll Wolle – wie immer – erneut auf den Weg an den schönen Schliersee gemacht.
Am 7. März startete die erste Strickwoche.
Die Gruppe fügte sich innerhalb einer Stunde harmonisch und homogen zusammen. Der Umgang war die ganze Woche lang liebevoll und rücksichtsvoll.
Sie erhielt auch deshalb – und weil es für jede für uns ein gestricktes Herz gab – den Whatsapp-Gruppennamen: Stricken mit Herz
Entstanden sind viele schöne Erinnerungen und schöne Strickwerke.
Fliegender Wechsel zur zweiten Woche vom 14. – 21. März
Beim Zusammentreffen gab es teilweise in großes „Hallo“, weil sich die meisten bereits kannten. Es war keine einzige „Neue“ dabei, so wurde auch diese Gruppe schnell zu einer Gemeinschaft.
In dieser Gruppe wurde sehr viel „gezählt“, der Name der whatsapp-Gruppe war dann auch: Zählst Du noch oder strickst Du schon?
Auch hier wurde letztendlich auch viel gestrickt, und auch hier entstanden sehr schöne Werke:
Es folgte direkt die dritte Woche:
Auch hier ein großes Hallo, tritt sich doch ein Teil dieser Gruppe noch einmal im Sommer jeden Jahres. Aber auch diejenigen, die nicht zu diesem vertrauten „Kern“ gehörten, ergaben mit den anderen eine fröhliche und harmonische Gruppe.
Insgesamt waren es drei wunderschöne Wochen mit schönen Erlebnissen, Gesprächen, Lachen, Entspanntsein, Austausch. Essengehen und bekocht werden von Rita und René, immer selbstgebackener Kuchen, einer leckerer als der andere, eine Kutschfahrt, Grillabende, wenn es die Zeit und das Wetter zuließen, Besuche in der Schafwollspinnerei Höfer, in der Heumilchkäserei Tegernsee, Spaziergänge, ein Besuch im Milchhäusle, Fahrt zur Schliersbergalm usw. rundeten das Erlebnis ab.
Ich gönnte mir dann noch zwei Tage vor Ort, packte meine Wolle, die liebste Bieni ein und machte mich wieder auf den Weg nach Karlsruhe, wo mich nach der Winterlandschaft in Bayern der Vorfrühling mit frischem Grün, blühenden Tulpen, Krokussen etc. erwartete. Das ist auch immer wieder ein schönes Erlebnis.
Januar 2026
Kaum waren Weihnachten und der Jahreswechsel vorbei, hieß es für mich schon wieder
Wolle packen, auf an den Schliersee.
Das Auto vorher noch in die Inspektion, und, damit ich nicht vor dem Haus Seegarten stehe und habe eine Strickfrau im Auto, die zum Zug muss und das Auto springt nicht an….
Schreckensvorstellung! Also neue Batterie einbauen lassen.
Ja und dann Wolle aussuchen, immer diese schwierigen Entscheidungen, welche Wolle und wieviel nehme ich mit. De facto hatte ich zu viel dabei, im März werde ich mich „kasteien“. (Hoffe ich.)
Es war spannend, weil ich viele Teilnehmerinnen nicht kannte – es gab viele neue Gesichter.
Am 17. Januar ging es los, bis 24.01. mit der ersten Gruppe, dann vom 24. – 31. Januar mit der zweiten Gruppe. Das Winterwetter zeige Schliersee und die Umgebung von seiner schönsten Glitzerseite. Der See fror langsam zu, es war wirklich kalt.
Tagsüber, wenn die Sonne schien – und man sich in der Sonne aufhielt – war es wunderschön. Ein Teil der Gruppe fragte René, ob eine Kutschfahrt möglich sei, es war möglich. Alle waren begeistert.
Wir haben die Firma Höfer besucht und in der ersten Woche vom Sen.-Chef eine Führung genießen dürfen. Es ist immer wieder interessant, wenn jemand anderes eine Führung macht, es kommen immer andere Informationen rüber, ein anderer Aspekt usw. Danach haben wir im Winklstüberl die Kuchenstücken > 300 g genossen.
Freitags waren wir auch am Tegernsee in der Heumilchkäserei. Auch ein Erlebnis, das alle interessant fanden.
Gestrickt haben wir natürlich auch, und zwar ziemlich viel.
Die erste Gruppe erhielt einen besonderen Namen, weil eine Teilnehmerin an der Anleitung für eine Mütze schier verzweifelte und immer an der „Verflixte(n) 4. Reihe“ scheiterte.
Zuhause in aller Ruhe wurde die Mütze +brigens dann ratz-fatz fertig.
Auch die zweite Gruppe mit: „Wir sprechen strickisch“, nämlich: Für Außenstehende, und vor allem Nichtstrickerinnen, manchmal nicht zu verstehen, oder?
Von den unterschiedlichsten Strickprojekten und von anderen Eindrücken hier wie immer einige Fotos:


















Schön und gut gegessen haben wir natürlich auch, vor allem aber viel erzählt und gelacht und uns an unserem gemeinsamen Hobby erfreut.
Rita und René haben mal wieder lecker gebacken, hervorragend gekocht, und auch sonst in ihrem Rahmen alles für uns möglich gemacht. Inkl. Aperol Spritz etc. (die Zutaten mussten immer aus dem Kiosk geholt werden.















Ja, dann hieß es schon wieder Abschied nehmen. Ich musste auch am 31. Januar fahren, was ich ja nicht gern mache. Eigentlich möchte ich für meine Strickteilnehmerinnen da sein, bis sie abreisen, aber es gab mehrere Gründe. Erstens hatte René ab dem 31. Januar das ganze Haus belegt und zweitens wollte ich am 1. Februar unbedingt nach Saarbrücken und Enkel Jontes Geburtstag nachfeiern.
Es ging auch sehr gut, alle Strickerinnen organisierten sich, damit ich sie nicht wegbringen musste – vielen Dank dafür -, und so konnte ich auch vormittags schon mein Auto packen und gegen 11:00 Uhr losfahren.
Alle sind wohlbehalten wieder zuhause angekommen.
Hoffen wir auf ein Wiedersehen.
2025
Das Jahr 2025 liegt fast komplett hinter uns. Heute ist der 17. Dezember.
Höhen und Tiefen, viele schöne, sehr schöne, wunderschöne Erlebnisse – speziell in den Strickurlauben – liegen hinter uns.
Ein Erlebnis, das mich besonders gerührt und glücklich gemacht hat, war:
Als ich die Strickurlaubstermine für 2027, bevor ich sie veröffentlichen wollte, an „meine“ Strickfrauen durchgegeben habe, dass innerhalb von 24 Stunden klar war, dass die geplanten sechs Wochen – ich wollte ja gern weniger Wochen anbieten – komplett ausgebucht und überbucht waren. Ich begrenze die Teilnehmerinnenzahl ja absichtlich auf max. 11. Die Gruppen werden dann groß genug, zumal manchmal noch Ehemänner, Lebenspartner, Hunde etc. mitgebracht werden. Ich finde es wichtig, dass wir die Möglichkeit haben, wenn wir das auch nicht immer tun, alle an einem großen Tisch zu sitzen und somit Gespräche in großer Runde möglich sind. Das heißt ja nicht, und so ist es ja auch nicht, dass nicht trotzdem in kleinen Gruppen erzählt, gesprochen, gelacht wird, aber: Wir sind eine Gruppe, die als Gruppe eben auch noch funktioniert.
2025 begann mit zwei Wochen im Januar, im Frühjahr gab es drei Wochen, im Juni eine Woche, im Oktober dann noch einmal drei Wochen.
Rückblicke auf die einzelnen Urlaube können in meinen Newslettern nachgelesen werden.
Ausnahme: Oktober 2025
Krankheitsbedingt habe ich es nicht geschafft, zeitnah einen entsprechenden Newsletter zu schreiben. Jetzt beschäftige ich mich schon wieder mit der Organisation und Vorbereitung der Januar-Wochen und der Oktober scheint schon so lange her zu sein. Deshalb hier nur kurz etwas dazu.
Die drei Wochen mit den verschiedenen Frauen in den aufeinanderfolgenden Strickurlauben waren wie immer sehr unterschiedlich. Ich finde es immer wieder spannend und interessant, wie sich die Gruppen zusammenfinden und wie verschieden sie alle sind. Laut und lustig, ruhig, bedächtig – nicht weniger froh und lustig, individuell und eigenständig usw.
Frauen aus ganz Deutschland, der Schweiz, Österreich, Frauen mit völlig unterschiedlichen Lebensläufen treffen zusammen und alle vereint das gemeinsame Hobby Stricken.
Oft sage ich, mich bereichern diese Erlebnisse, und das tun sie auch wirklich. Ich bin sehr dankbar und froh darüber.
Im Oktober hatten wir das Glück, während des Schlierseer Kulturherbst anwesend zu sein und besuchten die eine oder andere Veranstaltung im Rahmen dieser Wochen. Darüber hinaus waren wir natürlich – das ist ja schon fast Standard – in der Schafwollspinnerei Höfer und in der Naturkäserei Tegernsee. Mit einer Gruppe hatte ich das besondere Glück, noch einmal die Blaufärberin Swetlana Becker in Bad Aibling besuchen zu dürfen. Es war wie schon beim letzten Mal ein ganz besonderes Erlebnis.
Gestrickt wurden die unterschiedlichsten Dinge, natürlich wurde auch viel geribbelt, wie immer wurde sich gegenseitig inspiriert.
Hier einige Eindrücke:


































Tiefen hatte das Jahr natürlich auch, traurige Erlebnisse, Trauer-Erlebnisse, die aber auch zeigen, wie „familiär“ die Gemeinschaften werden und mitfühlen und mittrauern. Aus „unserem“ Kreis ist eine ganz besonders liebe Frau verstorben. Die Anteilnahme war groß, wir sind alle sehr betroffen.
Blicken wir trotzdem optimistisch in die Zukunft und freuen uns auf die nächsten Zusammenkünfte am schönen Schliersee.
Die nächsten Strickwochen finden vom 17. – 31. Januar 2026 statt.
2024
Oktober 2024
Drei Wochen stricken! Mit 30 verschiedenen Frauen jeweils eine Woche mit einer Gruppe. Es war mal wieder wunderschön. Das Wetter war in diesem Jahr mehr durchwachsen als in den letzten Jahren. Draußen sitzen war nur in Ausnahmefällen und nur für manche Strickerinnen eine Alternative.
Es gab aber wieder kleine Wanderungen, Kutschfahrten mit René, selbstgebackenen Kuchen, Besuch in der Schafwollspinnerei, Besuch der Albert-Link-Hütte, Besuch der Schliersbergalm, lustige Abende mit und ohne Ehemännern und Partnern, ein weiterer lieber Hund war auch dabei. Es wurde – natürlich – wie immer viel gestrickt und erzählt und gelacht und geschwiegen. Es gab ernste Gespräche und lustige Gespräche. Wie immer.
Schön war es auch – wie immer.
Die Gruppen waren gemischt, aus ganz Deutschland, aus der Schweiz, aus Österreich und sogar aus den USA waren Teilnehmerinnen dabei. Wie immer gab es sehr versierte Strickerinnen und auch welche, die sich über Zuspruch, Rat und Zuwendung gefreut haben.
Wie immer gab es im „Wollparadies“ Verführung pur, es wurde auch noch Wolle bestellt, die teilweise auch noch pünktlich ankam, sodass gleich angefangen werden konnte.
Rita und René haben sich wieder mal selbst übertroffen mit Kochen und Backen und liebenswürdiger Betreuung.
Rundum schön.
Vielen Dank an alle, die dabei waren und alle, die zum Gelingen beigetragen haben.




















2023
Im Herbst – genau im Oktober – war ich mit drei Gruppen in unterschiedlicher Zusammensetzung drei Wochen lang am Schliersee. Von Spätsommer- bis Herbstwetter war alles vertreten. In der ersten Woche war es noch so schön und warm, dass zwei Teilnehmerinnen noch im See waren – nicht nur kurz, sondern richtig zum Schwimmen. Eine ist bis auf die letzten zwei Tage jeden Morgen vor dem Frühstück in den See „gestiegen“. Kleine Wanderungen, Spaziergänge, Kutschfahrten mit René, selbstgebackener Kuchen von Rita, köstliche Abendessen von Rita und René, Besuche z. B. der Albert-Link-Hütte am Spitzingsee, Besichtigung der Schafwollspinnerei Höfer in Litzlbach, der Handdruckerei Gistl am Tegernsee gehörten ebenso dazu wie Stricken, Stricken, Stricken, Erzählen, Lachen, Schweigen, Entspannen und sogar einmal ein bisschen Gymnastik.
Schön war es, wie immer. In einer Gruppe waren zwei Ehemänner dabei, eine Tochter und noch zwei Dackel, da hatten wir alle Dackel vertreten, Kurz-, Rauh- und Langhaar. Der eine Ehemann wickelte voll Freude Seide, Yak und andere Garne, war aber auch viel unterwegs, Wanderungen an den Spitzingsee, Richtung Tegernsee, Fahrradtouren usw. waren bei schönstem Wetter „Herrenprogramm“.
Einmal hatten wir Besuch vom Schliersee-Magazin. Auf Facebook kann man sich den Beitrag anschauen.
Hier der Link: Schliersee-Magazin Beitrag
Und hier Bilder:
















































































2021
Strickurlaube und Wochenenden
Elke Wind (wind-kreativ.de) hat mir mit viel Liebe ein bezauberndes Büchlein gemacht, in dem alle Wochenenden und Urlaube 2021 enthalten sind.
Nicht nur meine Fotos hat sie verwendet, sondern auch noch Ergänzungen vorgenommen wie
ein „L“ aus Wollknäueln
eine strickende Schäfchenrunde
auf dem Rückblatt einen Spruch.
Danke liebe Elke!
Hier die Fotos:
2019
Freitag, 29. bis Sonntag, 31. März
Strickwochenende im Himmelreich
Freitag, 22. bis Sonntag 24. Februar
Strickwochenende im Himmelreich
Donnerstag, 24. Januar 2019
Stricklesung
2018
Freitag, 16. bis Sonntag, 18. November 2018
Strickwochenende im Himmelreich
Sonntag, 28. Oktober bis Sonntag, 4. November 2018
Strickurlaub am Schliersee
Samstag, 15. September 2018
2. Bunter Kreativmarkt rund um den Wollschopf
Samstag, 23. Juni 2018
Mittsommerstricken rund um den Wollschopf
Freitag, 1. Juni 2018
Strickgabelstricken mit Kindern im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach
Freitag 2. – Sonntag 4. Februar 2018
Strickwochenende im „Himmelreich“ in Sulz/Glatt am Neckar
2017
Sonntag, 3. Dezember 2017
Vermehrt Schönes – Adventsmarkt bei Simone
Sonntag, 19. November 2017
Tag der offenen Tür und Büchermarkt in der Katholischen öffentlichen Bücherei St. Heinrich und Kunigunde, Karlsruhe-Neureut-Kirchfeld
Sonntag, 29. Oktober 2017 bis Sonntag 05. November 2017
Strickurlaub in Schliersee im Haus Seegarten
Samstag, 21. Oktober 2017
Strickworkshop im Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach
Sonntag, 24. September 2017
Das Wollfest in Straubenhardt
Samstag 16. September 2017
Bunter Kreativmarkt rund um Lydias Wollschopf
Die Teilnehmerinnen
2016
Samstag, 12. November 2016
Eröffnung meines Wollschopfes
29. Oktober bis 5. November 2016
Strickurlaub im Haus Seegarten in und am Schliersee
3. Oktober 2016
Workshop im Schwarzwälder Freilichtmuseum Vogtsbauernhof in Gutach „Nie-wieder-kalte-Füße“- Hauspuschen
- September 2016
Wollfest in Straubenhardt
26. Mai 2016








































































































































































